Angela Merkel erhält Post aus dem Iran
Im Namen Gottes, des gnädigen, des mitleidigen
Ihrer Exzellenz Angela Merkel
Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland
Exzellenz, ich sende Euch die wärmsten Grüße.
Wenn es nicht Deutschlands, als großem Land des Fortschritts in Wissenschaft, Philosophie, Literatur, Kunst und Politik;
wenn es nicht einem wichtigerem und positiverem Einfluße Deutschlands in internationalen Beziehungen und der Verbreitung des Friedens;
wenn es nicht des unbedingten Willens bestimmter Weltmächte und einzelner Gruppierungen, Deutschland fortwährend als ein besiegtes und schuldbeladenes Land des zweiten Weltkriegs darzustellen, zum Zwecke der Aufrechterhaltung seiner Erpressung;
und wenn es nicht der Stellung Ihrer Exzellenz an der Spitze der Exekutive Ihres Landes als erfahrene Staatsfrau, Süße und Bitterkeit erfahren in zwei Gesellschaften verschiedenen politischen Systems und unterschiedlicher Tradition,
und wenn es nicht gleichzeitig der allein den Frauen vorbehaltenen Vorzüge, welche sind größere Empfindsamkeit und bestimmte Offenbarungen der göttlichen Anteilnahme und Güte, besonders als Mutter und im Dienste der Menschen,
und wenn es nicht der Verantwortlichkeit aller derer, die an Gott glauben, die Würde und den Wert des Menschen zu verteidigen und die Verletzung seiner Rechte und seiner Erniedrigung zu vereiteln, und, von dieser Überzeugung fortzufahren, daß ein jeder vom Allmächtigen geschaffen und er allein uns Würde gab und keiner über den anderen besondere Rechte hat: daß unter keinen Umständen ein Volk seiner Rechte beraubt, sein Streben nach Fortschritt und Perfektion blockiert oder es kontrolliert und erniedrigt werde;
und schließlich, wenn es nicht der Unterdrückung unserer beider Nationen, wie unterschiedlich auch geartet, und unserer beider Verantwortung, die Gerechtigkeit zu fordern als die Grundfeste der Förderung von Frieden und Gleichheit der Menschen wegen, hätte ich keinen Grund gehabt, diesen Brief zu schreiben.
Ehrwürdige Kanzlerin,
Führer kommen und gehen, Kultur und Geschichte der Völker werden bleiben.
Die Möglichkeiten der Mächtigen sind vergänglich, seien sie auch unermeßlich und stark.
Doch diese sind auch verheißungsvoll und vermögen eine Schlüsselrolle zu spielen in den
Wandlungen und Entwicklungen einer Nation zum Guten wie zum Schlechten.
Derer in hohen Stellungen haben normalerweise nicht viele Möglichkeiten,
müssen aber für ihr Wirken geradestehen vor dem Allmächtigen und vor dem Volke,
aufgrund ihrer weitreichenden Verantwortlichkeit. Wir wissen das, und Ihr wisst es auch.
Manche dieser Entwicklungen können regionale, kontinentale und globale Verzweigungen haben und
schwer zu überschauen sein.
Schon seit langem frage ich mich, weshalb mancher Nation, deren Geschichte zeigt,
daß sie in der Tat eine wichtige Rolle spielte und herausragenden Anteil hatte
an der materiellen und geistigen Entwicklung der Menschheit; in Wissenschaft,
Kunst, Literatur, Politik -- Erschaffer war von Zivilisation, versagt wird,
als Nation stolz zu sein auf ihre historischen Errungenschaften, und ihr versagt wird,
ihren verdienten und konstruktiven Platz in der Arena der Welt einzunehmen.
Man hängt die schwarze Wolke der Erniedrigung und der Scham über ihr auf, und, was bedauerlicher
ist, manche der Führer solcher Nation empfinden diesen Zustand ihrer Position und der ihrer
Nation zuträglich und versuchen, diese zu rechtfertigen. Das ist ein erstaunliches Phänomen
in der heutigen Welt. Die Propaganda-Maschine nach dem zweiten Weltkrieg war so kolossal,
daß manch ein Volk glaubt, daß es, nach geschichtlichen Gesichtspunkten, das schuldige sei
und es die Strafe zu büßen für die Vergehen ihrer Vorfahren, und diese schwarze Wolke sich
eine unendliche Zeit lang ebenso über die kommenden Generationen zu legen habe.
Exzellenz,
der zweite Weltkrieg endete, mit all seinen materiellen und moralischen Verlusten, mit
60 Millionen Opfern. Der Tod eines Menschen ist tragisch und traurig. In allen Religionen
und allem wachen Bewußtsein, in der menschlichen Natur und im Schätzen von Richtig und Falsch
muss das Leben, der Besitz und die Ehre des Menschen, ungeachtet religiöser Überzeugung und
ethnischen Hintergrunds, jederzeit und allerorts respektiert werden. Sechzig Jahre sind seit
Kriegsende vergangen. Leider aber sieht sich die ganze Welt, einige Nationen im besonderen,
immer noch mit den Konsequenzen des Krieges konfrontiert. Selbst heute ist das Betragen einzelner
tyrannischer Mächte sowie machtsuchender und aggressiver Gruppierungen wie das Verhalten des
Siegers gegen den Besiegten. Die Erpressungen gehen weiter, und den Menschen ist es nicht erlaubt,
darüber nachzudenken, geschweige denn deren Ursprünge zu hinterfragen,
wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, gefangen genommen zu werden.
Wann wird das enden? Sechzig Jahre, hundert oder eintausend Jahre? Wann? Es tut mir leid, Ihnen
mitteilen zu müssen, daß die ewigen Anspruchsteller gegen das Große Deutsche Volk jene tyrannischen
Mächte und Zionisten sind, die das Jerusalem besetzende Regime im Mittleren Osten mit der Macht
des Bajonetts gegründet haben.
Ehrwürdige Kanzlerin,
Ich möchte nicht den Holocaust erörtern. Aber, steht es nicht zur Debatte, daß einige
Siegermächte des zweiten Weltkrieges durch diesen ein Alibi sich schufen, auf das
gefußt sie die unterlegenen Staaten des zweiten Weltkrieges weiter in ihrer Schuld
halten konnten? Das Mittel war, ihre Moral und Inspiration zu schwächen, zum Zwecke
der Hemmung ihres Fortschritts und ihrer Macht. Zusätzlich zu den Deutschen haben auch
die Völker des Mittleren Ostens den Stoß des Holocaust zu ertragen. Durch Aufbringen der
Notwendigkeit, die Überlebenden des Holocaust nach dem Lande Palästina umzusiedeln, wurde
eine permanente Bedrohung im Mittleren Osten geschaffen, die Leute in der Region ihrer
Möglichkeiten zu berauben, Fortschritt zu erlangen. Das kollektive Gewissen der geeinten
Welt ist ungehalten über die täglichen Gräuel der zionistischen Besatzer: die Zerstörung
von Häusern und Höfen, die Tötung von Kindern, Meuchelmorde und Bombardements.
Exzellenz,
Ihr habt gesehen, daß die zionistische Regierung nicht einmal eine Regierung anerkennt,
die durch das Volk Palästinas gewählt wurde. Sie hat wieder und wieder demonstriert, daß sie keine Grenzen kennt, wenn es darum geht, die umliegenden Länder anzugreifen.
Es stellt sich die Frage, weshalb die Sieger des Krieges, besonders England, das
augenscheinlich einen solch großen Verantwortungssinn für die Belange der
Holocaust-Überlebenden hatte, diesen nicht erlaubte, in ihrem Lande zu siedeln?
Warum machte es auf eigenem Boden Stimmung gegen Semiten und zwang sie so, in anderer
Leute Land auszuwandern? Unter dem Titel einer Siedlung für Holocaust-Überlebende
motivierte man Juden aus allen Teilen der Welt einzuwandern, und heute ist der überwiegende
Teil der Einwohner der besetzten Gebiete Jude nicht-europäischer Abstammung. Wenn in einem
Teil der Welt die Tyrannei und das Töten verurteilt wird, dürfen wir die Tyrannis, Tötung,
Besetzung und Ermordung in einem anderen Teil der Welt dulden und ihr zusehen, weil sie die
Sünden der Vergangenheit wiedergutmachen soll?
Exzellenz,
wir müssen uns fragen, zu welchem Zwecke die Millionen von Dollar, die die Zionisten aus
den Schatzkammern mancher westlicher Staaten erhalten, verwendet werden. Wendet man sie
auf für die Förderung des Friedens und des Menschenwohls? Oder werden sie gebraucht, um
Krieg zu führen gegen die Palestinenser und benachbarte Völker? Sind die Atomwaffen Israels
dazu gedacht, die Überlebenden des Holocaust zu verteidigen, oder als eine permanente
Bedrohung der Nationen in der Region und als Druckmittel, und, möglicherweise, die Interessen
gewisser Machtzirkel in der westlichen Welt zu verteidigen?
Leider hat der Einfluß der Zionisten in Wirtschaft, Presse und einigen Machtzentralen der
Politik die europäischen Nationen vieler Gelegenheiten beraubt und ihre Interessen gefährdet.
Das Haupt-Alibi für diese Herangehensweise ist die durch den Holocaust gewonnene Erpressung.
Man mag sich vorstellen, welchen Stand manches europäische Land hätte haben können und welche
globale Rolle ihm hätte zuteil werden können, wenn diese seit 60 Jahren andauernde Auferlegung
nicht gewesen wäre.
Ich glaube, daß wir beide die Ansicht teilen, daß die Blüte einer Nation und ihre Rolle
in direkter Verbindung stehen mit Freiheit und stolzem Sinne.
Glücklicherweise hat die große deutsche Nation, allen Schranken und allem Druck zum Trotze,
gewaltige Fortschritte gemacht und ist zu einem der ökonomischen Antreiber Europas geworden,
der nun auch danach strebt, in den internationalen Beziehungen eine gewichtigere Rolle zu spielen.
Aber bedenket nur, wo Deutschland heute stünde angesichts seines Ansehens unter den friedliebenden
Nationen, den Muslimen der Welt und den Völkern Europas, wenn diese Situation nicht existierte
und die deutschen Regierungen die Erpressung durch die Zionisten verneint hätten und den größten
Feind der Menschheit nicht unterstützte.
Es ist traurig, zuzugeben, daß die Europäer viel ihrer Schlagkraft in globaler Beziehung verloren
und daß sie nicht fähig waren, sich den vor Ihnen liegenden großen Aufgaben zu stellen und sie zu
überwinden aus eigener Kraft. Dies ist freilich verständlich: Die großen Mächte außerhalb des
Kontinents beabsichtigen zu beweisen, daß Europa nicht selbstständig sein kann und nichts tut
ohne jener Unterstützung und Intervention.
Unser Volk hat ebenso Interventionen einiger Sieger des zweiten Weltkrieges erlitten. Lange
Jahre mischten sie sich in innere Angelegenheiten ein und wollten unserer Nation nicht dabei
zusehen, wie wir die Gipfel des Fortschritts und der Perfektion erklommen. Ihr Augenmerk lag
auf unseren Bodenschätzen, insbesondere auf unseren Rohstoffquellen. Um ihre eigenen Interessen
zu sichern stürzten sie die zu der Zeit anerkannte und legale Regierung und installierten ein
diktatorisches Regime, das sie bis zu seinem Ende unterstützten. Später unterstützten sie Saddam
Husseins unserem Volke auferlegten Krieg und beachteten keine Gebote der Humanität bei der
Unterstützung dieses irakischen Dikators. Unsere Nation hat den Schmerz und die Qual der Eingriffe
derer, die sich heute auf die Menschenrechte berufen, erlebt. Noch immer sind viele, die an den
Wunden und Verletzungen dieses Krieges zu leiden haben.
Viele dieser Aggressionen sind unternommen worden durch solche, die sich heute als Sieger des
zweiten Weltkriegs ansehen. Sie erlauben sich, auszuführen, was auch immer sie sich ausmalen,
und unglücklicherweise sind die Arroganz und die expansionistischen Ambitionen dieser Mächte
nach Ende des zweiten Weltkriegs eskaliert.
Wir glauben, daß noch immer ein Großteil der Völker der Welt und gar internationale Organisationen
unter dem Einfluß des Verhaltens und der Führung der Sieger des zweiten Weltkriegs stehen.
Ich habe die Position des Volkes und der Regierung der Islamischen Republik Iran in der Generalversammlung
der Vereinten Nationen dargelegt. Sind die derzeitigen Verfahren, wie etwa die Regeln, die die Arbeit
des Sicherheitsrates bestimmen, besonders das Vetorecht, fair?
Glaubet Ihr nicht, daß es an der Zeit ist, diese Regeln in Zusammenarbeit mit unabhängigen Regierungen
neu zu bestimmen? Die jetzigen Regeln sind in keinster Weise vereinbar mit dem kollektiven Gewissen
der Nationen und im Gegensatz zu Verstand und menschlicher Natur. Es sollten, um fairer zu sein,
wenigstens einige andere Länder ebenfalls durch ein eingeräumtes Vetorecht profitieren.
Frau Bundeskanzlerin,
Ihr kennt die Schmerzen und Leiden die neuerdings unsere Welt belasten. Es ist heute das Leid des
irakischen Volkes, hervorgerufen durch Besatzung, dem Fehlen von Sicherheit, tägliche Attentate,
was die ganze Menschheit peinigt. Unablässige Einmischungen drangsalierender Mächte in unsere
inneren Angelegenheiten, Antagonismus gegenüber dem unabänderlichen Recht jeder Nation, fortgeschrittenere Technologie verwenden zu dürfen, Opposition gegen populäre Regierungen in Lateinamerika, Unterstützung von Staatsstreichen und diktatorischer Regime, das Fehlen jeglicher notwendiger Aufmerksamkeit gegenüber Afrika und Ausnutzung des dortigen Machtvakuums zum Zwecke der Plünderung derer Reichthümer, das sind einige der Probleme, vor denen unsere Welt heute steht. In meinem Brief an den Präsidenten Bush habe ich eine lange Liste zeitgenössicher, globaler Probleme niedergeschrieben.
Welche sind die Wurzeln dieser Probleme? Wie lange dürfen sie weitergehen? Glaubet Ihr nicht,
daß die Hauptwurzel mit der Tatsache festgemacht ist, daß einige der heutigen Führer und Mächte
die Lehren der göttlichen Propheten, die Lehren Abrahams, Moses' und Jesu (Friede sei mit ihm)
und des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) nicht befolgen?
Diese Lehren sind allen göttlichen Religionen, an die Ihr und ich glaubt, gleich:
Gott ist Schöpfer aller Dinge und Wesen. Ein jeder ward frei erschaffen und er verbietet uns,
eines anderen Diener zu sein denn seiner.
Er hat uns befohlen, ihn zu preisen und alle Unterdrücker und Tyrannen zu meiden.
Er hat uns befohlen, tüchtig zu sein, gut zu sein und den Menschen zu dienen, und uns aufgetragen,
gütig zu sein gegen die Unterdrückten und die Unterdrücker zu bekämpfen.
Gott hat uns Würde gegeben und verachtet die Erniedrigung.
Er hat uns Boten gesandt mit klaren Gründen, dem Buche und einer Balance, und hat seine Gläubigen
dazu aufgerufen, für Gerechtigkeit einzutreten.
Auf diesen unseren gemeinsamen Prinzipien und Festen sind wir des Glaubens:
Ruhe und Frieden kann nur errichtet und erhalten werden im Glauben an Gott und Gerechtigkeit.
Frieden und Würde sind Rechte aller Nationen.
Das Streben nach Fortschritt und besserem Leben verbunden mit Geistigkeit, Barmherzigkeit und Wohlsein ist das Recht des Menschen.
Euch und uns ist es in die Hände gegeben, eine neue Bewegung zu beginnen, diese ehrwürdigen menschlichen Ideale zu erreichen, im Verlaß auf diese Prinzipien und die Glaubensartikel, die alle göttlichen Religionen teilen.
Unsere Nationen glauben an diese Glaubens-Säulen und sind ihnen verpflichtet. Die Geschichte hat gezeigt, daß das iranische Volk nicht pflegt, andere Nationen zu bedrohen oder brutal zu behandeln. Dennoch, wir dulden es nicht, Ziel und Opfer zu sein von Aggression und Brutalität. In Anbetracht der Erfahrung des achtjährigen Krieges kann die ganze Welt dieses Faktum deutlich erkennen.
Ich glaube, Ihr und wir sind beiderlei zur Zielscheibe von Tyrannen geworden. Sie respektieren Euer Recht nicht und wollen, daß wir auf unseres ebenso verzichten. Glückllicherweise hörte ich über Euch, daß Ihr eure Meinung offen zu äußern pflegt und gegen die Erzeugung von Druck und Kriegen eintretet.
Ehrwürdige Kanzlerin,
die Instinkte und innere Natur der Völker der Welt sind erwacht.
Der Drang zum Glauben in Einheit mit Gott geht auf.
Die Menschen werden sich nicht länger tyrannisieren, erniedrigen und ihre Rechte verletzen lassen.
Die vorherrschenden Umstände heute sind anders als noch gestern. Viele Normen und Ansätze in den Beziehungen werden nicht von Dauer sein.
Iran und Deutschland könnten eine wichtigere Rolle in der internationalen Liga spielen, unter Verlaß auf die geteilten, erhabenen Werte.
Unsere kooperative Zusammenarbeit kann die Rolle Europas in der globalen Szene verbessern und beispielhaft sein für die Zusammenarbeit zweier Regierungen und Nationen.
Ohne Zweifel wird die Zusammenarbeit zweier friedliebender, mächtiger und kultivierter Nationen wie Deutschland und Iran auch den europäischen Interessen dienlich sein. Wir müssen gemeinsam die derzeitigen Abnormalitäten in den internationalen Beziehungen beenden, solches, was in Ordnung und Beziehung noch zur Grundlage die Auferlegungen der Siegermächte des zweiten Weltkrieges gegen die Besiegten hat. Nationen und viele Regierungen werden auf diesem Pfade uns zur Seite stehen.
Wir müssen den Schatten des zweiten Weltkrieges verschwinden machen und der internationalen Gemeinschaft helfen, Sicherheit, Freiheit und Frieden zu fördern.
Die Völker Irans und Deutschlands sind zwei große Nationen, die zur Zivilisation ihren Teil beigetragen haben. Sie haben reichhaltige Kultur und waren Speerspitze in Wissenschaft, Literatur, Kunst und Philosophie. Unsere beiden Völker haben einen starken Glauben an Gott und befolgen die Lehren göttlicher Propheten. Sie haben ebenso weite wie alte Beziehungen in Belangen der Wissenschaft, Kultur und des Handels, und teilen wichtige Interessen.
Ich bezweifle nicht, daß wir, mit der Zusammenarbeit zweier Regierungen und der gegenseitigen Unterstützung zweier großer Nationen, große Schritte unternehmen können in der Eindämmung der Probleme und Abnomalien unserer heutigen Welt.
Gewagte und mutige Entscheidungen sind der Schlüssel zum Erfolg in der Überwindung vorhandener Probleme, in Entgegnung der Verletzung von und Verteidung der Rechte der Nationen.
Soweit ich vom deutschen Volke weiß, werden sie an unsere Seite treten und in Einheit mit uns ihre Ehre und ihren Einfluß wiederherstellen; dem Weltfrieden zuwillen. Unser Volk ist vom selben Geiste.
Gemeinsam werden wir in der Lage sein, mancher Macht zu beweisen, daß die Achtung anderer Nationen und derer Rechte auch für sie selbst gut ist. Unsere beiden Nationen und Regierungen werden, nebeneinander, fähig sein, eine fundamentale Rolle in der Förderung des Friedens, der Sicherheit, des Fortschritts und der Menschenwürde nach Maße zweier Länder und international.
Zum Abschluß bete ich zum Allmächtigen für den Erfolg Eurer Exzellenz und der Regierung und des deutschen Volkes.